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Meistens werden Gärten nur für die Zeit von April bis September geplant. Die kalte Jahreszeit wird als blütenlose Ruhephase des Gartens hingenommen. Aber der Garten ist im Winter keineswegs ohne Blüten und er muss auch nicht unattraktiv und langweilig sein. Voraussetzung hierfür ist der Einsatz ausgesuchter Gehölze und Stauden. Die Praxis den Garten winterfest zu machen, in dem man alles bis auf den Grund abschneidet, ist schon aus ökologischen Gründen etwas was man tunlichst bleiben lassen sollte. Man bringt sich aber auch um berückende, zauberhafte Winterbilder. Mit Raureif verwandelt sich der Garten in ein Feenreich sofern man die Samenstände stehen lässt und genügend Gräser im Garten wachsen.
Wir haben hier selten Schnee und öfters Raureif. Vor allem die silberfarbenen Stauden und Kleinsträucher wie Salbei und Wolfsmilch sehen dann besonders schön aus.

Im Kiesgarten wachsen besonders viele Gräser - Chinaschilf (Miscanthus sinensis), Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides), Rutenhirse (Panicum virgatum) und diverse sommerblühende Gräser, die immer noch schöne Horste im Winter aufweisen. Dazu sehen die Bartblumen und Perovskia atriplicifolia 'Blue Spire' auch im Winter noch gut aus. Letztere vor allem durch ihre silbrigen Blütenrispen. Die Fetthennen, sowohl hohe wie 'Matrona' wie auch die bodendeckenden, geben dem Garten auch Struktur. Ein besonders Highlight im Winter ist die Walzenwolfsmilch.

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Da im weißen Garten sehr viele immergrüne Pflanzen wachsen, sieht dieser auch im Winter wunderschön aus. In Form geschnittene Buchsbäume und die Nieswurz (Helleborus foetidus) bestimmen in erster Linie sein Aussehen. Die Nieswurz beginnt schon ab Dezember zu blühen. Sie zieht sich in drifts durch die Beete. Kirschlorbeer und die Eibenhecken am Gemüsegarten bilden den Hintergrund. Für Struktur sorgen auch die verschiedenen Rispenhortensien und die Baumhortensie "Annabelle".

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Der Sonnenuntergangsgarten war lange Zeit im Winter flach. Dies führte dazu, dass Besucher bei Schnee schon mal durch die Beete liefen - vor allem die im Weg eingelassenen Minibeete. Diese sind nun alle mit Buchsbaumkugeln bestückt, ebenso Wegkreuzungen und Biegungen. Vier Thuja occidentalis markieren zusätzlich den Weg. Dazu wachsen nun etliche Pflanzen in den Beeten, die ihnen auch im Winter Struktur geben: Chinaschilf, eine Korkenzieherhaselnuss, mehrere Johanniskrautsträucher, Mahonien, Nieswurz und die Palisadenwolfsmilch.

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Das Buchsbaumrondell im Rosengarten sieht letztendlich zu jeder Jahreszeit gut aus. Aber nur im Winter kommt es so richtig zur Geltung. Im Sommer wird es von den Rosen regelrecht überwuchert. Am längsten blühen im Rondell die fünf "Bonica 82" Rosen. Sie verwandeln sich dann in Eisrosen. Strukturbildende Stauden für den Winter gibt es Rondell bis auf die Sonnenhüte (Echinacea) nicht. Dies ist aber auch nicht notwendig.

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Created on ... August, 2017