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Der nun sonnigste Teil des Gartens war ursprünglich als Schattengarten geplant, standen doch dort wo heute prächtig Rosen und Königskerzen blühen mehrere riesige Koniferen. Für einen schattigen Bereich bot sich die Farbkombination weiß/grün einfach an. Die Koniferen mussten im September 2010 gefällt werden nachdem eine große Thuja nach einem Unwetter quer über der Einfahrt lag und sich die große Lärche beängstigend Richtung Haus neigte. Plötzlich waren die Beete sonnendurchflutet und ein neues Beet als Gegenstück zum Apfelbaumbeet konnte angelegt werden. Da mir der Gedanke eines weißen Gartens gefiel (Sissinghurst lässt grüßen), blieb es bei der Kombination weiß/grün. Allerdings schlich sich durch Häckselgut und Kompost die Farbe lila ein und durfte bleiben. Da es bei weiß im Gegensatz zu allen anderen Farben nur wenige Farbnuancen gibt, können mit weißen Blumen gestaltete Beete schnell zu einem einheitlichen Pflanzenbrei ohne Kontraste verkommen. Da helfen nur markante Blattstrukturen und eben auch ein wenig lila.

Der weiße Garten hat grob die Form einer Raute, die von einem Weg, der sich von der einen Spitze der Raute zur anderen schlängelt, in zwei Hälften geteilt wird. Links und rechts vom Weg liegen die beiden Beete, die nicht spiegelbildlich bepflanzt sind. Ein alter Apfelbaum, der Zierapfel (Malus Hybride) 'Golden Hornet', Hainbuchensäulen und eine riesige, nichtblühende Forsythie, die wie der Apfelbaum noch von der ursprünglichen Bepflanzung geblieben ist, bilden das Grundgerüst. Kirschlorbeer, Buchsbäume, der Hibiscus 'Purpureus Variegatus', der Hartriegel Cornus alba 'Elegantissima' und eine Kugelakazie trennen den weißen Garten vom Parkplatz. Zwischen dem Gemüsegarten und weißem Garten befindet sich ein Mäuerchen und ein kleiner schmiedeeisernen Zaun. Der weiße Garten ist der kleinste Gartenraum, da ein Eck noch von einer alten Terrasse eingenommen wird. Hier stehen die Frühbeete im Frühling und im Sommer blüht Muskatellersalbei in den Fugen. Diese Terrasse wird von dem Forsythienungetüm, einem Perückenstrauch (Cotinus coggyria) und dem strauchartig wachsenden Zierapfel (Malus Hybride) 'Butterball' eingerahmt.

Ende April, wenn so langsam alle Bäume sich mit einem Blätterkleid wieder zu schmücken beginnen, blühen im weißen Garten die Tulpen 'White Triumphator', 'Exotic Emperor' und 'White Parrot' in einem Teppich aus Vergissmeinnicht (Myosotis sylvatica). Der Zierrhabarber (Rheum palmatum var. tanguticum) bildet dann auch seine imposanten Blütenstände aus. Später bestimmen dann etliche Rosen, Frauenmantel, Königskerzen, weisse Vexiernelken und Hosta das Bild des weißen Gartens. Im Hochsommer übernehmen verschiedene Hortensien und weiß-blühende Phlox. Durch die Buchsbäume, die attraktiven Blätter der stinkenden Nieswurz, einigen Gräsern und den Blütenständen der Hortensien sieht dieser Gartenteil auch im Winter noch schön aus.

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Bild 1: Tulpe 'White Parrot'
Bild 2: Tulpen 'White Triumphator' vor Rheum palmatum var. tanguticum
Bild 3: Die Ramblerrose 'Bobbie James' im alten Apfelbaum
Bild 4: Eine von insgesamt fünf Bodendeckerrosen 'Diamant'; im Hintergrund 'Bobbie James'
Bild 5: Die Eichblatthortensie 'Hovaria' und die Baumhortensie 'Annabelle'
Bild 6: Im Vordergrund eine Eichblatthortensie; im Hintergrund 'Annabelle'

Created on ... August, 2017