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Die Pflanzen

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Am Anfang stand die Leidenschaft für Pflanzen. Für Pflanzen aller Art, von der kleinsten Blume bis zum großen Baum. Bestimmte Vorlieben oder Abneigungen entwickelte ich dabei nicht. Gepflanzt wurde im elterlichen Garten was Andere – Nachbarn, Freunde meiner Großeltern – abzugeben bereit waren. Auch im ersten eigenen Garten, der nur gemietet war, wurden in erster Linie Pflanzen gesammelt. Hier wurde gesetzt was die örtlichen Gärtnereien und Baumärkte so anboten. Dazu begann ich mit Saatgut aus England und Frankreich selbst Pflanzen zu ziehen. Erste Experimente mit Farbkombinationen wurden durch Christopher Lloyds Buch „Faszination Farbe“ und den Staudensichtungsgarten in Freising-Weihenstephan angeregt und gezielt buntlaubige Pflanzen hierfür eingekauft. Das Internet verstärkte die Sammelleidenschaft noch, denn nun konnte man endlich die in den Gartenzeitschriften abgebildeten Pflanzen auch beziehen. So zog 2005 ein ganzer Anhänger voller Pflanzen von Bayern nach Nordhessen um und bildete den Grundstock des heutigen Gartens.

Einen richtigen Gartenplan gab es nie. Ein paar grobe Vorstellungen über die Gestaltung des Grundstücks existierten, wurden aber so nie umgesetzt. Die Renovierung des Hauses und seine Isolierung waren wichtiger als der Garten und so war auch erstmal kein Geld für ihn da. Hätte ich die Mittel für seine Gestaltung gehabt, so würde der Garten heute wohl anders aussehen. Es würde gerade mit Beton statt Naturstein gepflasterte Wege geben, viel mehr Allerweltspflanzen, wesentlich mehr Buchsbaum und keinen Kiesgarten. Der Garten wäre erheblich formaler und weniger individuell. Der Geldmangel erwies sich letztendlich als Vorteil. Die so gewonnene Zeit gab mir die Möglichkeit jede Idee erstmal sorgfältig zu prüfen, Wissen über Pflanzen und Gestaltung zu sammeln und die Eigenarten des Gartens, d.h. die sich verändernden Lichtverhältnisse über das Jahr, die Bodenbeschaffenheit und sein Klima, kennen zu lernen. So kann ich nur HRH the Prince of Wales beipflichten: "Eile in der Gartengestaltung ist selten klug".

So begann der Garten um das Haus herum zu wachsen. Er entwickelte sich wie sich die gesetzten Pflanzen entwickelten. Mancher Fehler wurde gemacht und die immer eingeschränkten finanziellen Mittel führten zu erheblicher Kreativität. Bei jeder Gestaltungsphase wurden Pläne gemacht und während der Bauarbeiten auch wieder über den Haufen geworfen. Handwerker hätten wir in den Wahnsinn getrieben. Über die Jahre haben wir bestimmt weit über 100 Tonnen Material, Erde und Bauschutt bewegt, verbaut und entsorgt. Mit der Zeit entwickelte sich ein Gestaltungskonzept in dessen Mittelpunkt die standortgerechte Pflanzung steht. Etliche Pflanzen durften sich ihren Platz selbst suchen, einige zogen mehrmals um bis der Standort optimal war. Dass der Garten nun über das ganze Jahr, d.h. auch im Winter, attraktiv aussieht, hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt, wie sich eben auch mein Gestaltungskonzept über die Jahre entwickelt hat.

Die Bilder oben zeigen das Beet vor dem Haus, das rosa Eck, und die dort wachsenden Rosen 'Angela' und 'Rosarium Uetersen'.

So sah das Grundstück im Sommer 2005 aus:

Die beiden ersten Bilder geben einen guten Überblick über das Grundstück. Bild Nummer Drei zeigt den Eingang. Das letzte Bild ist später erstanden. Da war der erste Teil des Weges schon fertig. Und so sieht es heute aus:

Tulpenweg weg treppe mit rhododendron Stipa gigantea kiesgarten

Created on ... August, 2017